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TAM RKA 02

 Zum Saisonabschluss 2014 betrat TAM-Racing noch einmal sportliches Neuland. Erstmals trat das Team aus Niederkrüchten bei einer großen Rallye an. TAMStammpilot Christopher Gerhard (Viersen) startete mit Beifahrer Philipp Kluth an seiner Seite im BMW M3 E36 bei der Rallye Köln-Ahrweiler. Gerhard: „Das war eigentlich meine erste große Rallye. Unser Vorteil war, dass Philipp schon ein paar Mal als Beifahrer die Rallye gefahren ist, und ich die Nordschleife, auf der wieder eine der 13 Wertungsprüfungen stattfand, sehr gut kenne. Trotzdem wussten wir vor dem Start nicht, was uns wirklich erwartet und was wir würden leisten können.“


Der TAM-BMW fuhr in der Sonderwertung „Gold-Cup“ für Fahrzeuge aus der Epoche bis 1993, die aber nicht dem damaligen Reglement entsprechen. Bei der ersten Wertungsprüfung am Freitagabend erfolgte dann die erste faustdicke Überraschung, nicht nur für TAM-Racing. Sensationell markierten Gerhard/Kluth im BMW M3 E36 die Bestzeit, und das nicht nur in der Gold-Cup-Wertung, sondern auch im Gesamtklassement. Gerhard: „Das war schon Wahnsinn. Wir durften dann am Samstag als erstes Auto auf der Rampe starten und waren auch auf den folgenden zwölf Wertungsprüfungen jeweils das erste Auto am Start. Ein tolles Erlebnis.“

Die Gold-Cup-Wertung war anschließend hart umkämpft. Nach der Bestzeit in der Auftaktprüfung brauchte Gerhard bis zur fünften Prüfung, um die nächste Topzeit zu fahren. Auf den winkeligen und anspruchsvollen Prüfungen des Samstagvormittages hatten zunächst die Routiniers Lenarz und Altena ihre Streckenkenntnisse und das deutlich leichtere Gewicht ihres Fahrzeugs im Vergleich zum bulligen M3 E36 genutzt. Auf der entgegengesetzt zu befahrenden Nordschleife (WP5) half Gerhard seine Erfahrung in der „Grünen Hölle“ und er knöpfte Lenarz 27,4 Sekunden ab und übernahm damit erneut die Führung im Gold-Cup und in der  Gesamtwertung.


In der Folge entwickelte sich ein spannender Kampf um die Spitzenposition. Das Duo Gerhard/Kluth lag auch nach der WP9 noch in beiden Wertungen auf dem 1. Gesamtrang, musste diesen aber nach einem Ausrutscher in der zehnten Prüfung abgeben. Gerhard: „Mein Fehler. Wir sind in einen Graben gerutscht. Zum Glück sind wir wieder heraus gekommenen. Wir haben 1,14 Minuten bei dieser Aktion verloren. Damit rückte der unerwartet erreichbare Gesamtsieg in unerreichbare Ferne.“


Am Ende reichte es für Gerhard/Kluth aber dennoch zum hervorragenden dritten Rang in der Gold-Cup-Wertung, ein nie erwartetes Resultat. Gerhard freute sich nach dem Zieleinlauf „Damit hätte ich nie gerechnet. Als  Rookie bei der Rallye Köln-Ahrweiler direkt in der Spitzengruppe mitzumischen, war so nicht zu erwarten. Zudem haben wir vier Bestzeiten im Gold-Cup gefahren. Es hat viel Spaß gemacht. Ich denke, wir werden  wiederkommen.“

 

Pistenclub e.V.

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